Die Gesellschaft im HMA



edermann und -frau war im Mittelalter irgendjemandes Untertan. Es sei denn natürlich, er war der König selbst. Es gab eine strenge Hierarchie sowohl der weltlichen wie auch der kirchlichen Ordnung.
Den weltlichen Bereich prägte das sogenannte Lehnswesen, nachdem der König seine Fürsten, diese z.B. die Grafen, diese wiederum Barone und Ritter zum Vasall oder Lehnsmann hatten. Darunter kam die Schar der Bauern, manche frei, manche sogar unfrei bzw. leibeigen. In einschlägigen Lexika ist das alles natürlich noch genauer nachzulesen.

Wie auch immer, für den einzelnen ergab sich immer eine daraus resultierende Abhängigkeit sowie die Zugehörigkeit zu einem Stand - also Adel, Klerus oder Bauer - vielleicht war er oder sie auch ein Bürger oder vielleicht auch gar nichts dergleichen und damit randständig, d.h. er gehörte zu der gar nicht mal so kleinen Gruppe der irgendwie gesellschaftlich Ausgestoßenen.

In jedem Fall sollte man sich für eine Darstellung seinen Stand - also seinen Platz in der Gesellschaft - aussuchen.